Immobilien ABC: B wie Beurkundung

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Immobilien ABC: 🅱️ wie Beurkundung

Haben Sie sich vielleicht schon mal gefragt, was genau unter dem Begriff “Beurkundung” zu verstehen ist und welche Bedeutung der Begriff im Bereich Immobilien hat?  

Soll eine Immobilie den Eigentümer wechseln, steht als finaler Schritt der Notartermin und die Beurkundung an. Beurkundung bedeutet in diesem Zusammenhang, dass der Notar den Kaufvertrag aufsetzt, welche die Rechtmäßigkeit der Vereinbarungen, Handlungen oder Aussagen der beteiligten Personen nachweist. Ohne die Beurkundung kann das Eigentum von Immobilien nicht übertragen werden.

Die Beurkundung ist (juristisch gesehen) die strengste gesetzliche Form der Urkunde.
Diese ist vorgeschrieben, wenn es sich um ein rechtlich kompliziertes Konstrukt handelt – wie es auch beim Immobilienkaufvertrag der Fall ist.
Wirksam wird der Vertrag erst durch die Unterschrift des Notars.

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Die Aufgaben eines Notars:

➡️ Notarielle Beurkundung des Kaufvertrags

➡️ Unabhängige Vermittlung zwischen den Vertragsparteien

➡️ Aufklärung über rechtliche Belange

➡️ Änderungen am Kaufvertrag

➡️ Verwalten und Überwachen von Zahlungen

➡️ Eintragung im Grundbuch

➡️ Die Kosten der Beurkundung richten sich nach dem Kaufpreis der Immobilie, nicht nach der aufgewendeten Zeit.